Gegen Süden verlassen wir das Areal „Ciüs” mit den restaurierten Mauern für eine Wanderung durch weitere Teile der einstigen Terrassenlandschaft. Ackerbau gab es hier seit Ende des 19. Jahrhunderts keinen mehr. Auf nicht mehr bewirtschafteten Parzellen wuchsen schon vorher Bäume und Sträucher aus den Mauern und ab 1970 eroberte der Wald die letzten offenen Flächen. Frei laufende Ziegen und Hirsche beschleunigten den Einsturz der Trockenmauern, wodurch die Flächen für die Agrarwirtschaft fast wertlos geworden sind.
Der schmale Pfad führt durch Jungwald genau gegen Süden, östlich über einer Ruine vorbei. Das Gebäude, 1930 noch intakt, begann nach dem 2. Weltkrieg zu zerfallen, da es leer stand. Vorher als Stall genutzt war es aber Jahrhunderte früher vermutlich als „Wohnhaus” errichtet worden, zwei kleine Ställe standen daneben. Um die zerfallenen Mauern im ehemaligen Garten wuchsen schon 1970 Sträucher und kleine Bäume. Direkt anschliessend gelangen wir in eine natürliche, mit Trockenmauern ausgebaute Geländenische („Amphitheater”) von rund 20 Metern Durchmesser, eine mikroklimatisch optimale Lage für Getreideanbau. Diese Flächen sowie das ganze Areal direkt südlich der Ruine waren 1970 noch offene Wiese, erst 1985/88 wuchsen erste Holzpflanzen aus dem Gras.